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Heilsame Wirkung

Es schmeckt nach fast nichts, riecht nicht, ist farblos und durchsichtig. Trotzdem stecken in Heilwässern jede Menge gesunder und wichtiger Mineralstoffe.

Kaum zu glauben: Ein Glas Wasser ist für den Körper wichtiger als jedes andere Lebensmittel. Wasser ist das Lebenselixier für den Organismus: Es sorgt dafür, dass Nährstoffe bis in die letzte Körperzelle gelangen, schleust Abfallstoffe aus, die uns vergiften könnten, hilft beim Denken, lässt den Stoffwechsel-Motor schnurren und hält die Körper-Klimaanlage in Gang. Das alles bewirkt schon jeder Schluck Wasser aus der Leitung.

Es kommt auch darauf an, was man trinkt

„Es kommt aber nicht nur darauf an, dass man trinkt, sondern auch was man trinkt“, sagt Gisela Gundermann, Balneologin am Institut für Gesundheitsforschung in Bad Wildungen. „Heilwasser liefert dem Organismus wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, wie etwa Kalzium und Magnesium. Werden diese Stoffe in gelöster Form zugeführt, kann der Körper sie optimal aufnehmen und verwerten.“

Weder Leitungs- noch viele Mineralwässer sind wirklich reich an wertvollen Bestandteilen. Deshalb darf nur solches Wasser die Bezeichnung „Heilwasser“ auf dem Etikett tragen, das mindestens 1 Gramm Mineralstoffe pro Liter enthält (die wichtigsten sind mit genauer Mengenangabe aufgeführt). „Außerdem muss eine therapeutische Wirkung nachgewiesen sein“, betont die Heilwasser-Expertin.
Denn dank bestimmter Inhaltsstoffe kann Heilwasser auch Erkrankungen vorbeugen und sogar Heilprozesse unterstützen. Das ist für jedes einzelne der rund 50 anerkannten deutschen Heilwässer amtlich bestätigt und auf dem Etikett nachzulesen.

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Bereits im Altertum war die heilsame Wirkung von Thermen bekannt – schon die Römer benutzten Heilquellen und Gesundbrunnen wie z.B. in Baden bei Wien. Im Mittelalter waren Gastein und Karlsbad beliebte Ziele von Badefahrten – und mit Beginn des 19. Jahrhunderts begann der Bäderverkehr. In der Habsburgermonarchie entstand mit Bad Ischl eine erste Metropole des Kurtourismus, welche durch Entdeckung der Heilkraft von Sole-Schwefel-Bädern bei Rheumatismus und Hautkrankheiten einen Aufschwung erlebte.

Von normalem Quellwasser unterscheidet sich Thermalwasser durch seine Inhaltsstoffe, die über die Haut aufgenommen werden. Zu diesen Stoffen zählen Schwefel, Kohlensäure oder Radon. Durch die Reize des Thermalwassers kommt es zu chemischen und physikalischen Reaktionen auf der Körperoberfläche. Damit das Heilwasser jedoch für unsere Gesundheit förderlich ist, muss es öfter hintereinander angewandt werden – daher dauert eine klassische Kur oft zwei bis drei Wochen. Je nach Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist Thermalwasser bei verschiedenen Leiden empfehlenswert: Muskelverspannungen, Rheumatismus, Hautleiden, Herz-Kreislauf-Störungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und andere. In umfangreichen Studien wird festgestellt, welche Quelle gegen welches Leiden hilfreich ist.

Kurze Thermenaufenthalte sind vor allem im Winter, aber auch in der Übergangszeit vor oder nach dem Sommer sehr beliebt. Einfach den Stress beiseiteschieben, sich erholen und abschalten. Das Thermalwasser ist alkalisch und enthält Schwefel, Jod, Chlor, Eisen, Kali- und Spurenelemente sowie weitere Wirkstoffe. Je nach Zusammensetzung gilt es als Heilmittel in nahezu allen medizinischen Bereichen, und wirkt lindernd bei Rheuma, Arthrose, Neuralgien, Gelenkentzündungen, Brüchen, Muskelrissen, Stoffwechselstörungen, Frauenleiden, Erkrankungen der Athemwege und Hautleiden.
Die Vielfalt der Anwendungs-Methoden ist ebenso eindrucksvoll: Mineral- oder Thermalbäder, Ozonbäder, Duschbäder, Dampfbäder, Fangopackungen, Spülungen, Unterwassermassagen und vieles mehr, das in zahlreichen gepflegten Badebetrieben zur Verfügung gestellt wird.

Heilwasser entstammt tiefen unterirdischen Wasservorkommen und ist bereits von seinem Ursprung her völlig rein. Es ist ein besonders wertvolles Wasser, denn aufgrund seines Gehalts an Mineralstoffen und Spurenelementen besitzt es eine nachgewiesene und amtlich bestätigte gesundheitliche Wirkung. Heilwasser trägt aber nicht nur dazu bei, gesund zu bleiben: neben der Vorbeugung gehören auch die lindernde und sogar heilende Wirkung bei bereits bestehenden gesundheitlichen Problemen zu seinen besonderen Eigenschaften. Heilwasser ist eines der ältesten Naturheilmittel.

• völlig reines Naturheilmittel, nicht chemisch behandelt
• besonders reich an natürlichen Mineralstoffen und Spurenelementen
• gute Bioverfügbarkeit der Mineralstoffe
• zur Gesunderhaltung, aber auch zur Linderung oder Heilung
• Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen
• amtlich zugelassen als Arzneimittel
• praktisch nebenwirkungsfrei