+49 8531 271-0 Anfragen bis 20 h erreichbar

Methode

Die Methode der Heilung mit Thermalwasser ist normalerweise ein Ganzkörperbad. Der Körper befindet sich in der Regel vollständig im warmen Thermalwasser. Die Wärme wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Durch die erhöhte Temperatur entspannen sich die Muskeln und das Bindegewebe wird elastischer. Diese Eigenschaften machen Thermalwasser unter anderem auch zum Heilmittel für rheumatische Erkrankungen aller Art.

Durch den Auftrieb wiegt der Mensch im Wasser weniger als zehn Prozent seines eigentlichen Gewichtes – dadurch können Bewegungen im Wasser ausgeführt werden, die außerhalb des Wassers Schmerzen verursachen würden.
Die so genannten unspezifischen Wirkungen von Heilquellen sind genauso wichtig wie die mechanischen, thermischen und chemischen Wirkungen, da jede Badekur ist auch eine Reiztherapie ist. So kommt es zu einer Umstellung des gesamten vegetativen Spannungszustandes: man fühlt sich wohler und entspannter.

 Trinkkur. Therapie. Thermalbad.

Das Thermalwasser kann je nach Gehalt an Mineralstoffen für Bäder im Rahmen einer Wärmebehandlung oder zu Trinkkuren verwendet werden. In vielen Thermalbädern wird das warme Wasser einer Thermalquelle auch zur physikalischen Therapie genutzt.

Koeck_Paar_am_Beckenrand_quer

Die mineralische Zusammensetzung des Wassers verstärkt die gesundheitlichen Effekte. Hier finden Sie einige Mineralstoffe und ihre Wirkungen aufgelistet.

Quellart:
Natrium-, Kalium-, Magnesiumchlorid
Wirkung:
Schleim lösend
Heilanzeige:
Chronische Erkrankungen, Rheuma

 

Quellart:
Eisenquellen
Wirkung:
Blutbildend, Stoffwechsel anregend
Heilanzeige:
Blutarmut, Erschöpfung

 

Quellart:
Schwefel
Wirkung:
Fermente bildend, Atmung anregend
Heilanzeige:
Rheuma, Herz-Kreislauf-System